Über mich

Als kleiner Junge war es für mich das Größte, dem runden Leder hinterher zu jagen. Dies tat ich mit großer Begeisterung bis zur A-Jugend. Zwischenzeitlich nahm mich mein Patenonkel mit zu diversen MTB-Ausfahrten, bei denen wir die Trails rund um Schramberg im Schwarzwald heimsuchten. Damit war meine Liebe fürs Radfahren geboren.

Hat das nicht irgendwas mit Schwimmen zu tun?

Wenig später, ich war 15 Jahre alt, überredete mich mein Dad beim Schramberger Kinder- und Jugendtriathlon teilzunehmen. Triathlon! Hat das nicht irgendwas mit Schwimmen zu tun? Ja, hat es. Da war ich doch noch nie gut. Egal, ich probierte es aus und kam mit meinem mäßigen Bruststil wie erwartet als Letzter aus dem Wasser. Das Radfahren danach fühlte sich richtig gut an und ich überholte mit meinem schweren MTB einige Athleten, die mit Rennrädern unterwegs waren. Abschließend folgte das Laufen, das sich nach der ungewohnten Vorbelastung gar nicht mal so schlecht anfühlte.

Danach meldete ich mich zum Vereinstraining beim SV Schramberg an, wohlwissend, dass dies sehr viel intensives Schwimmtraining bedeutete. Ein Vierteljahr verging bis ich eine 25-m-Bahn ohne Unterbrechung kraulen konnte. Ab da ging es schließlich schnell und ich schaffte kontinuierlich mehrere Bahnen ohne Pause. Im kommenden Jahr startete ich dann beim LBS-Nachwuchscup, eine Triathlonwettkampfserie für Nachwuchsathleten in Baden-Württemberg. Auf Anhieb konnte ich mich im Mittelfeld platzieren und sogar den dritten Platz bei den Baden-Württembergischen Duathlonmeisterschaften erreichen. Leider sollte dies auch schon mein letzter Wettkampf bei den Jugendlichen gewesen sein, da mich in den folgenden zwei Jahren stets hartnäckige Knieschmerzen ausbremsten.

Als mein Knie endlich wieder gesund war, folgten Einsätze in der Triathlonlandesliga. Mit den Jungs vom SV Schramberg rockten wir zunächst die Dritte Liga und schafften schließlich den Aufstieg in die Zweite. Die Aufstiegsparty – legendär! 😅

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Der Reiz an Mehrtagestouren

Schon während meiner Triathlonzeit reizten mich die Extreme. Es gab kaum ein Wochenende, an dem ich nicht mehrere Stunden auf meinem Rennrad verbrachte. Und kaum einen Urlaub, in dem ich mich nicht zu einer Mehrtagesradtour aufmachte. So war ich unter anderem zwei Mal in Berlin und jeweils ein Mal in Flensburg und in Paris.

Parallel dazu begann ich mit dem Rucksacklaufen und war während meines Sportstudiums in Gießen auf zahlreichen Fernwanderwegen in Deutschland unterwegs. Für mich ist es einfach unbeschreiblich, mit minimalem Gewicht über mehrere Tage unterwegs zu sein und jeden Tag aufs Neue verschiedene einzigartige Landschaften und Wegabschnitte kennenzulernen. Das ist für mich der Inbegriff von Freiheit und Glücklichsein!

Nach Stationen in Nürnberg, Immenstadt (Allgäu – DAS Trail-Paradies schlechthin) und wieder Gießen erkunde ich mittlerweile in der Nähe von Heidelberg die Trails. Und ich muss sagen: Odenwald rockt! 😍

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